Inklusives Studieren

Das Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) unterstützt die Bemühungen der Universität Heidelberg, allen Studierenden ein inklusives und möglichst barrierearmes Studium zu ermöglichen.

Inklusives Studieren am HCCH

Wir verstehen Vielfalt als selbstverständlichen Bestandteil des universitären Lebens und als Bereicherung für gemeinsames Lernen, Lehren und Forschen. Am HCCH möchten wir eine offene, respektvolle und wertschätzende Atmosphäre schaffen, in der sich Studierende mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Erfahrungen und Perspektiven willkommen fühlen und gleichberechtigt teilhaben können. Dazu gehört für uns auch, individuelle Bedarfe wahrzunehmen und im Rahmen unserer Möglichkeiten gemeinsam nach geeigneten Lösungen zu suchen. Wir setzen uns dafür ein, Barrieren abzubauen, Zugänge zu erleichtern und ein Lernumfeld zu gestalten, das von gegenseitigem Respekt, Offenheit und einem sensiblen Umgang miteinander geprägt ist. 

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf können sich Studierende jederzeit an die Studiengangkoordination, Chiara Montebello, oder die Geschäftsführerin, Michaela Böttner, wenden. 

Universitäre Anlaufstellen

Ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander bildet eine wichtige Grundlage für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Austausch. Die Universität Heidelberg hat hierfür mit ihrer Senatsrichtlinie zum partnerschaftlichen Verhalten verbindliche Grundsätze formuliert, die für unterschiedliche Bereiche des universitären Alltags Orientierung bieten.

Wer Diskriminierung, unangemessenes Verhalten oder Grenzüberschreitungen erlebt oder beobachtet, muss mit solchen Erfahrungen nicht allein bleiben. Unterstützung bieten unter anderem die Vertrauenslots*innen im Rahmen von GUIDE, dem universitären Verfahren zum Umgang mit Konflikten und Fehlverhalten. Sie sind Teil des Antidiskriminierungsnetzwerks der Universität, bieten eine niedrigschwellige und vertrauliche erste Anlaufstelle und können bei Bedarf an geeignete Beratungsstellen und Ansprechpersonen weitervermitteln. Personen aus allen Statusgruppen sind Vertrauenslots*innen, einen Link zur Liste aller universitären Vertrauenslots*innen finden Sie rechts. Am HCCH steht Michaela Böttner als Vertrauenslotsin als erste Ansprechpartnerin jederzeit gerne zur Verfügung. Wie alle Vertrauenslots*innen ist sie zur Vertraulichkeit verpflichtet.

Wenn Sie an der Universität Diskriminierung erfahren, können Sie sich auch jederzeit an UNIFY wenden. UNIFY ist die zentrale Einrichtung an der Universität Heidelberg für die Themen Vereinbarkeit, Vielfalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung. 

Mental Health

Studieren kann mit hohen Anforderungen, Belastungen und herausfordernden Lebensphasen verbunden sein. Die psychische Gesundheit ist daher eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium und das persönliche Wohlbefinden. Wer sich überfordert, dauerhaft belastet oder in einer schwierigen Situation fühlt, sollte Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Universität Heidelberg bietet verschiedene vertrauliche Beratungsangebote, an die sich Studierende bei psychischen Belastungen und persönlichen Krisen wenden können.

Notfälle

Bei akuten psychischen Krisen oder Notfällen, wählen Sie bitte umgehend die Notruf-Nummer: 112.

Für psychiatrische Notfälle können Sie auch die Nummer 06221 56-4466 wählen (Pforte der Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg, Voßstraße 4, Gebäude 44, 69115 Heidelberg). Sie können die Klinik auch ohne Anmeldung aufsuchen.

Mental Health First Aid am HCCH

Im November 2026 wird Michaela Böttner die Ausbildung zur Mental Health Ersthelferin abgeschlossen haben, und als Ansprechpartnerin am HCCH zur Verfügung stehen.

Psychosoziale Beratung für Studierende (PBS)

Sollten Sie psychosoziale Beratung benötigen, z.B. mit Blick auf Prüfungsängste, Arbeitsschwierigkeiten, depressive Verstimmungen, Partnerschaftsprobleme o.a., können Sie sich an die Psychosoziale Beratung für Studierende (PBS) in Heidelberg wenden.
Tel.: 06221 54-3750; Email: pbs@stw.uni-heidelberg.de

Kostenlose Telefonseelsorge–Hotline

Auch können Sie die durch die Deutsche Evangelische und Katholische Kirche unterstützte Seelsorge-Hotline kontaktieren. Der Anruf ist kostenlos! Tel: 0800 - 1110111 oder 0800 - 1110222

Nachteilsausgleich

Eine Behinderung oder chronische Erkrankung kann sich auf unterschiedliche Bereiche des Studiums auswirken und insbesondere Prüfungssituationen erschweren. Können Prüfungsleistungen aufgrund einer Beeinträchtigung jedoch nicht unter den üblichen Bedingungen erbracht werden, besteht die Möglichkeit, einen Nachteilsausgleich zu beantragen.

Ziel des Nachteilsausgleichs ist es, faire und vergleichbare Prüfungsbedingungen zu schaffen. Dabei werden nicht die Inhalte oder Bewertungsmaßstäbe verändert, sondern die äußeren Rahmenbedingungen an die individuelle Situation angepasst. Welche Maßnahmen geeignet sind, richtet sich nach der jeweiligen Beeinträchtigung und den daraus entstehenden konkreten Nachteilen.

Für die Beantragung können Sie sich an das Gemeinsame Prüfungsamt der Philosophischen und Neuphilologischen Fakultät wenden. Es empfiehlt sich, frühzeitig Kontakt aufzunehmen, damit eine passende Regelung rechtzeitig vor der jeweiligen Prüfung abgestimmt werden kann.