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HCCH-Seminar in und mit der Sammlung Prinzhorn

Gemeinsam mit der Sammlung Prinzhorn erarbeiten Studierende des HCCH neue Strategien für ein herausragendes Kulturerbe des 20. Jahrhunderts.

Die Sammlung Prinzhorn, eine der renommiertesten universitären Sammlungen der Universität Heidelberg, stand im Mittelpunkt eines Projektseminars des Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH). An der Schnittstelle von Kunst- und Psychiatriegeschichte nimmt die Sammlung eine besondere Stellung ein und genießt weit über Fachkreise hinaus internationale Anerkennung. 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schmitt setzten sich neun Studierende in Kleingruppen gemeinsam mit PD Dr. Thomas Röske, dem Leiter der Sammlung, sowie weiteren Mitarbeitenden intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen auseinander. Ziel des Seminars war es, die Sichtbarkeit und öffentliche Wahrnehmung der Sammlung weiter zu stärken. Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Fragen: Könnten Teile der Sammlung als UNESCO-Weltdokumentenerbe anerkannt werden? Welche Vermittlungsformate, Kommunikationsstrategien oder Marketingmaßnahmen eignen sich, um die Sammlung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen?

Darüber hinaus vermittelte das Seminar Einblicke in die besonderen Anforderungen der Arbeit mit einer Sammlung, die sich der wissenschaftlichen Erforschung, Vermittlung und Entstigmatisierung psychischer und psychiatrischer Erkrankungen widmet.

In insgesamt drei kleinen Forschungsgruppen beschäftigten sich die Studierenden damit, Kurzfilme zur Einführung der Sammlung zu erstellen, Interviews mit den Kurator*innen zu führen, und zu überlegen, ob die Sammlung Prinzhorn die Aufnahme in das UNESCO-Register des Weltdokumentenerebe beauftragen könne. 

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