URUK MACHT SCHULE!

Museumspädagogische Projekttage in der Uruk-Warka-Sammlung

Wie entsteht Schrift? Wie organisiert man eine Stadt? Wem gehört etwas, wenn es noch keine Unterschriften gibt? Und was können archäologische Funde über Menschen erzählen, die vor Jahrtausenden gelebt haben?

Uruk macht Schule! lädt Schülerinnen und Schüler ein, diesen Fragen direkt am Original nachzugehen. Sie entdecken Tontafeln, Rollsiegel, Figurinen und andere archäologische Objekte – und werden dabei selbst aktiv: Sie untersuchen, vergleichen, schreiben, gestalten und forschen.

Warum Uruk?

Wo entstanden die ersten Städte? Warum erfanden Menschen die Schrift? Und wie organisierte man das Zusammenleben lange vor Büchern, Computern oder Smartphones? Diesen Fragen lässt sich an einem Ort auf besondere Weise nachgehen: in Uruk, einer der ältesten Städte der Welt.

Vor rund 5000 Jahren lassen sich hier Entwicklungen beobachten, die unsere Gesellschaft bis heute prägen: frühe Formen der Schrift und Verwaltung, monumentale Architektur und neue Formen des Zusammenlebens. Die Uruk-Warka-Sammlung der Universität Heidelberg macht diese faszinierende Welt anhand von Funden aus dem antiken Mesopotamien unmittelbar zugänglich.

Ein Besuch der Sammlung eröffnet Schülerinnen und Schülern einen besonderen Zugang zur Geschichte: Sie begegnen Objekten, die vor Jahrtausenden benutzt, beschrieben oder versiegelt wurden. So wird Vergangenheit nicht nur aus dem Schulbuch bekannt, sondern anhand konkreter Spuren erfahrbar und anschaulich erschlossen.

Ein Lernort für Schulen

Die Uruk-Warka-Sammlung ist ein außerschulischer Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler Geschichte anhand konkreter Zeugnisse untersuchen können. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit mit historischen Quellen: Sie beobachten, vergleichen, stellen Fragen und entwickeln eigene Deutungen.

Die Workshops verbinden die Arbeit mit Originalobjekten mit praktischen und kreativen Übungen. Das Angebot lässt sich an Klassenstufe, Unterrichtsthema und Vorwissen anpassen und knüpft an die Bildungspläne Baden-Württembergs an. Eine umfangreiche Vorbereitung ist nicht erforderlich. Materialien und museumspädagogische Begleitung werden bereitgestellt.

Funde auf Tsich mit Händen

So läuft ein Projekttag ab

  1. 01 | Ankommen in Uruk
    Ein gemeinsamer Rundgang führt in die Sammlung und stellt ausgewählte Originalobjekte und zentrale Fragen vor.
  2. 02 | Workshop auswählen
    Anschließend folgt ein oder mehrere thematische Workshops – passend zu Klassenstufe, Unterrichtsschwerpunkt und Zeitrahmen.
  3. 03 | Ergebnisse teilen
    Zum Abschluss werden Ergebnisse vorgestellt, besprochen und gemeinsam eingeordnet.

Unsere Angebote

Zielgruppen: Grundschulen und weiterführende Schulen
Für wen? alle Klassenstufen
Dauer: ca. 2–4 Stunden, je nach Auswahl und Kombination der Workshops
Gruppengröße: nach Absprache, max. 30 Personen
Wo? Uruk-Warka-Sammlung | Universität Heidelberg
Marstallstraße 6 | 69117 Heidelberg
Kosten: das Angebot ist kostenfrei, Spenden zur Unterstützung der Bildungsarbeit sind
willkommen
Zugänglichkeit: barrierefrei
Betreuung: Museumspädagogische Begleitung durch das Team der Uruk-Warka-Sammlung
Materialien: Werden gestellt

Tisch mit Papieren, Stiften und POstkarten

Ansprechpartner

Interesse an einem Projekttag? Wir beraten gern bei der Auswahl passender Workshops und bei der Planung des Besuchs.

Kristina Sieckmeyer M.A.
Marstallstr. 6
69117 Heidelberg

kristina.sieckmeyer@ori.uni-heidelberg.de
06221/54-3090