Gastwissenschaftler*innen am HCCH

Arbeitsgruppe für Cultural Heritage und Kulturgüterschutz

Derzeit forschen drei internationale Gastwissenschaftlerinnen als Teil der Arbeitsgruppe am HCCH.

Elham Cheraghi ist Doktorandin an der Doktorandenschule für Sozialwissenschaften der Universität Lodz in Polen. In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Cultural and Creative Industries as a Primary Driver of Place Branding (In the Case of UNESCO Cities of Music)” und im Rahmen des Fachbereichs Management und Qualitätsstudien konzentriert sie sich darauf, wie kulturelle und kreative Industrien (CCIs) das Place Branding beeinflussen. Dieses Projekt spiegelt die Rolle institutioneller Akteure in diesem Bereich bei der Gestaltung der Marke einer Stadt durch gemeinsame Anstrengungen und kulturelle Narrative wider. Ihre Forschungsinteressen umfassen Musiktourismus, Ortsidentität, Place Branding, kreative Städte, Kultur- und Kreativwirtschaft, Kulturerbe sowie kulturelle Veranstaltungen und Festivals.

Sie ist per e-mail unter elham.cheraghi@edu.uni.lodz.pl erreichbar.  

Portraitfoto von Elham Cheraghi, Gastwissenschaftlerin am HCCH

Costanza Fusi ist Doktorandin an der IULM-Universität in Mailand, Italien und forscht als Gastwissenschaftlerin im Team der Professur für Kulturerbe am HCCH . In ihrem Promotionssprojekt mit dem Arbeitstitel „Sacredness at dis(play): The Inbetweenness of a Sámi Shamanic Drum’s new Exhibition” untersucht sie im Rahmen der Disziplinen Museumsanthropologie, der kritische Kulturerbeforschung sowie der Post- und Dekolonialismusforschung den Status „numinöser” und kulturell sensibler indigener materieller Kultur in Ausstellungen ethnografischer Museen. Die Fallstudie ihrer Forschung ist die Analyse des Ausstellungsprozesses einer Sámi-Trommel, in der neuen Dauerausstellung des MUCIV – Museo delle Civiltà in Rom (IT) und in einer Sonderausstellung im Mudec – Museo delle Culture in Mailand (IT).

Sie ist per e-mail unter costanza.fusi1@studenti.iulm.it erreichbar.

HCCH_ÜberUns_Fusi

Xu Chang ist Doktorandin an der Sun-Yat-sen-Universität in Guangzhou, China und sie wird für insgesamt 18 Monate als Gastwissenschaftlerin am HCCH sein. Hier forscht sie für ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Food Heritagization and Territorial Construction: Cultural Practices in the Making of Macanese Food Heritage”. Dabei konzentrieren sich ihre Forschungen auf die Prozesse und Motivationen, durch die das postkoloniale kulinarische Erbe institutionalisiert wird. Auf dieser Grundlage untersucht sie weiter, wie die Einstufung von Lebensmitteln als Kulturerbe vielfältige Bedeutungen hervorbringt.

Sie ist per e-mail unter kari68252756@gmail.com  erreichbar. 

Portraitfoto von Xu Chang, Gastwissenschaftlerin am HCCH